Geological Surface Models
Ich habe geologische Daten und Höhenmodelle zusammengeführt, um Geländeformen und geologische Einheiten räumlich sichtbar zu machen. Nach der Aufbereitung, Klassifikation und Georeferenzierung in QGIS entstanden in Blender 3D-Oberflächenmodelle, die topografische und geologische Informationen miteinander verbinden.

Von der geologischen Karte zum 3D-Relief
Für dieses Projekt habe ich geologische Kartendaten und digitale Höhenmodelle von Island und der Harzregion verwendet. Zuerst habe ich aus den geologischen Daten in QGIS klassische Karten erstellt, auf denen die verschiedenen Gesteinseinheiten farblich unterschieden werden.


Im nächsten Schritt habe ich dieselben geologischen Informationen mit Höhendaten kombiniert. Dafür wurden die Daten in QGIS vorbereitet, zugeschnitten und georeferenziert und anschließend in Blender weiterverarbeitet. Dort habe ich aus dem Höhenmodell ein 3D-Relief erstellt und die geologische Karte auf die Oberfläche gelegt.
Aus diesen Visualisierungen habe ich anschließend Poster gestaltet, die die Ergebnisse präsentieren.


Die Gegenüberstellung von 2D- und 3D-Ansicht zeigt einen starken Unterschied in der räumlichen Wirkung der Daten. In der normalen Karte stehen vor allem Lage, Grenzen und Verteilung der geologischen Einheiten im Vordergrund. In der dreidimensionalen Ansicht werden Höhenunterschiede, Gebirgsstrukturen und Täler betont. So lässt sich besser nachvollziehen, wie Geologie und Landschaftsform zusammenhängen.
Das Projekt ist, wie auch meine anderen QGIS-Projekte, privat entstanden. Daher kann ich nicht sicher sagen, ob die Darstellung in allen Details fachlich korrekt ist.
Tools: QGIS, Blender
Datengrundlage: Copernicus DEM, USGS Geological Data
Auflösung: 30m













