Flood Mapping
Ich habe die Flusslandschaften entlang des Missouri Rivers sowie den Zusammenfluss mit dem Yellowstone River untersucht, um mögliche Überflutungsbereiche und alte Flussstrukturen sichtbar zu machen. Auf Basis von Höhendaten habe ich in QGIS analysiert, wie sich Wasser bei hohen Pegeln im Tal verteilt und welche Spuren frühere Flussläufe in der Topografie hinterlassen haben.

Überflutungsdynamik am Missouri und Yellowstone
Als Grundlage habe ich digitale Höhendaten des USGS verwendet und in QGIS weiterverarbeitet. Durch die Analyse des Reliefs und der Fließrichtungen lassen sich Strukturen erkennen, die in einer normalen Karte oder auf Satellitenbildern oft weniger deutlich sichtbar sind. Dazu gehören ehemalige Flussarme, natürliche Senken, Flutrinnen und Bereiche, die bei Hochwasser wieder mit Wasser gefüllt werden könnten.

Die Blautöne in den Karten zeigen mögliche Überflutungsräume und hydrologisch relevante Bereiche. Sie machen sichtbar, dass ein Fluss nicht nur aus seinem heutigen Hauptlauf besteht, sondern mit dem gesamten Talraum verbunden ist. Gerade bei Hochwasser kann Wasser alte Wege wieder aufnehmen und sich über Flächen ausbreiten, die im Alltag trocken erscheinen.
Die Karte ist keine genaue Hochwasservorhersage, sondern eine visuelle Analyse der Landschaft. Sie zeigt, wie eng Geländeform und Wasserbewegung zusammenhängen. Da das Projekt, wie auch meine anderen QGIS-Arbeiten, als private Übung entstanden ist, kann ich nicht sicher sagen, ob die Darstellung in allen Details fachlich korrekt ist.
Tool: QGIS
Datengrundlage: USGS Digital Elevation Model
Methode: Reliefanalyse, Fließrichtungsanalyse, Visualisierung potenzieller Überflutungsbereiche














