Chorophlet Maps

Um mich in QGIS einzuarbeiten, habe ich statistische Daten verarbeitet und daraus mehrere Choroplethenkarten für Deutschland erstellt. Die Karten zeigen regionale Unterschiede bei Arbeitslosigkeit, verfügbarem Einkommen und dem Anteil der ausländischen Bevölkerung.

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Die methodische Basis

Als Datengrundlage diente der Regionalatlas Deutschland der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder. Die technische Umsetzung erfolgte in QGIS, wo die Rohdaten mit den entsprechenden Kreisgeometrien verknüpft wurden.

Arbeitsmarkt im Gender-Vergleich

Die Karte zeigt, dass Frauen in Süddeutschland häufiger in stabileren Beschäftigungsverhältnissen stehen. In nördlichen und östlichen Bundesländern sowie in alten Industriezentren im Westen sind die Arbeitslosenquoten dagegen höher.

Im Vergleich dazu zeigt die Karte zur Arbeitslosigkeit von Männern ähnliche großräumige Muster. Die niedrigsten Werte liegen vor allem in Süddeutschland, besonders in Bayern und Baden-Württemberg. Höhere Werte sind im Nordosten Deutschlands sowie in einzelnen westdeutschen Industriegebieten, zum Beispiel im Ruhrgebiet, zu erkennen. Im direkten Vergleich mit der Frauen-Karte zeigen sich außerdem kleinere lokale Unterschiede, etwa in einigen ländlichen Regionen Ostdeutschlands.

Das verfügbare Einkommen

Die Karte zum verfügbaren Einkommen pro Kopf zeigt, wie unterschiedlich die finanziellen Spielräume der Haushalte in Deutschland verteilt sind. Besonders hohe Werte finden sich vor allem im Süden und Südwesten, während viele ostdeutsche Regionen niedrigere Einkommen aufweisen. Zusätzlich sind einzelne einkommensstarke Regionen im Norden sowie niedrigere Werte in einigen alten Industriegebieten erkennbar.

Demografie und Migration

Die Karte zeigt eine ungleiche Verteilung von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Höhere Anteile finden sich vor allem in wirtschaftlich starken Regionen Süd- und Westdeutschlands sowie in größeren Städten und Ballungsräumen. In vielen ostdeutschen Flächenregionen ist der Anteil dagegen deutlich geringer.

Fazit

Insgesamt war das Projekt für mich ein guter Einstieg in QGIS. Ich konnte ausprobieren, wie man passende und verlässliche Datenquellen findet, Rohdaten aufbereitet und sie so vorbereitet, dass sie sich kartografisch weiterverarbeiten lassen. Da das Projekt, wie auch meine anderen QGIS-Arbeiten, als private Übung entstanden ist, kann ich nicht sicher sagen, ob die Darstellung in allen Details fachlich korrekt ist.


Tool: QGIS
Datengrundlage: Regionalatlas Deutschland, Statistische Ämter des Bundes und der Länder

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